The Verve Pipe - Underneath

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Cover: iTunes

The Verve Pipe (nicht verwechseln mit „The Verve“ aus UK...) schnappte ich 1996 in Michigan auf, damals als Geheimtip, als nächsten „Indie-Hit“. Leider hat man danach nicht mehr so allzu viel von ihnen gehört, ihr damals halb selbst produziertes „Villains“ wurde vom Record Label nochmals aufgenommen, und schwappte sogar in die Europäischen Plattenläden. Die anderen Alben schafften dies leider nicht mehr.

Beim suchen in iTunes stiess ich dann auf „Underneath“ von 2002. Kurz reingehört und gekauft.

Leider findet hier nur ein sehr glattgebügelter „3 doors down“ Sound statt. Die Charakterstimme, die auf Villains sich noch in die Gehörgänge gebohrt hatte, verweichlicht hier ziemlich. Trotzdem finden sie nette Melodien, die gut ins Ohr gehen. Zu gute halten kann man dem Album auch die Homogenität. Hört man sich einmal rein, kann man gut dazu chillen, oder sonstige creative Sachen unternehmen.

Der Gesammtsound besticht durch gutes Untermalen von Synthesizerklängen, die als solche fast nicht zu erkennen sind. So sollte es sein (okok, ich bin Gitarrist, was soll ich auch anderes dazu schreiben Winking Die Gitarrensounds kommen mir aber nicht crunchig genug rüber. Hier hatte Villains einfach mehr „dampf“ und Charakter.

Die Vocals sind druchweg mehrfach aufgenommen, dazu in den Refrains zweistimmig. Wie schon vorher erwähnt, fehlt mir hier allerdings der „Dreck“ in der Stimme.

Fazit: leider kommen „The Verve Pipe“ hier an ihr Durchbruchsalbum „Villains“ nicht annähernd heran. Es gibt keinen Song, der wirklich heraussteht. Trotzdem passt das Album im gesammten gut zusammen, und lässt sich prima als Hintergrundmusik hören. Da’s aber nicht aus der „breiten Masse“ herausragt, gibt’s heute nur 3 Pokies Happy


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